Dedektiv beauftragen

Beweise Sammeln bei einer Scheidung

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Beweise sammeln um die Scheidung durchzusetzen – einen Detektiv beauftragen

Die Entscheidung, sich von seinem Ehepartner scheiden zu lassen, beruht in der Regel darauf, dass eine schwere Eheverfehlung oder ein anderes unsittliches Verhalten zur Zerrüttung der Beziehung geführt hat.

Die schwere Eheverfehlung ist im § 49 Ehegesetz gesetzlich definiert. Ist das schuldhafte Verhalten des einen Ehepartners so schwerwiegend, dass die Lebensgemeinschaft nicht aufrechterhalten werden kann, ist der andere Ehegatte berechtigt, die Scheidung einzureichen.

Um dem anderen Ehepartner die Eheverfehlung nachzuweisen, sollte der scheidungswillige Partner handfeste Beweise sammeln und sichern. Bloße Behauptungen würden sich als ebenso haltlos erweisen wie ein Foto, das den vermeintlichen Fremdgänger in den Armen einer anderen Frau zeigt.

Als Beweis, der auch vor Gericht Bestand hält, dient die Darstellung einer Situation oder eines Sachverhalts, der über jeden Zweifel erhaben ist und jedes Gegenargument außer Kraft setzt.

Durch das eheschädigende Verhalten des Ehepartners können dem anderen Teil Nachteile unterhaltsrechtlicher oder vermögensrechtlicher Art entstehen. Deshalb gestattet es der Oberste Gerichtshof in seiner Entscheidung (7 Ob 195/02f), dass der geschädigte Ehegatte für eine gerichtstaugliche Beweisführung die Unterstützung eines Detektivs in Anspruch nimmt.

Kann der Bericht des Detektivs die Beweise für ein ehebrecherisches Verhalten des Ehegatten erbringen, hat der andere Ehegatte aussichtsreiche Chancen, seine Ansprüche im Scheidungsverfahren mit der Hilfe eines Scheidungsanwalts durchzusetzen.

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Was gilt als Eheverfehlung im Sinne des § 49 Ehegesetz? - Lohnt es einen Detektiv anzuheuern?

Kann einem Ehepartner eine schwere Eheverfehlung nachgewiesen werden, kann der andere Ehepartner die Trennung fordern und beim zuständigen Bezirksgericht einen Antrag auf Scheidung aus Verschulden einreichen.

Eine schwere Eheverfehlung im Sinne des § 49 Ehegesetz wurde begangen, wenn dem Ehepartner die folgenden Handlungen nachgewiesen werden können:

Ehebruch

Ein Ehebruch führt zu einer Scheidung, wenn die Ehe durch das Verhalten des einen Ehepartners derartig zerrüttet ist, dass an ein Aufrechterhalten der ehelichen Lebensgemeinschaft nicht mehr zu denken ist. Dies ist der Fall, wenn der Ehepartner tatsächlich den Beischlaf mit einer anderen Person vollzieht. Werden andere sexuelle Handlungen ausgeübt, erfüllt der schädigende Ehepartner den Tatbestand der Untreue. Auch die Untreue hat als schwere Eheverfehlung vor Gericht Bestand.

Verletzung der ehelichen Treupflicht

Trifft die Ehefrau sich mit einem anderen Mann, ohne den Beischlaf zu vollziehen, kann sie einen schweren Verstoß gegenüber der Treuepflicht zu ihrem Mann begehen. Es ist jedoch abzuwägen, ob ein gemeinsames Abendessen oder ein Kinobesuch als freundschaftlicher Kontakt oder als schwere Eheverfehlung ausgelegt werden können.

Körperliche Gewalt und schweres seelisches Leid

Übt ein Ehepartner Gewalt gegenüber dem anderen aus, begeht er eine schwere Eheverfehlung, die unweigerlich zur Scheidung wegen Verschuldens führt. Um den Scheidungsgrund in diesem Fall plausibel darzulegen, braucht keine Wiederholung des gewalttätigen Handelns bewiesen zu werden. Die einmalige Anwendung von Gewalt reicht aus, um die schwere Eheverfehlung nachzuweisen. Wird für die Szene ein Zeuge benannt, kann die Scheidungsklage noch besser begründet werden.

Verstoß gegen die Obsorgepflichten

Ein Ehepartner ist auch während der Ehe zum Unterhalt gegenüber dem anderen Ehepartner und der gemeinsamen Kinder verpflichtet. Kommt er dieser Verpflichtung nicht mehr in erforderlicher Weise nach, ist der Tatbestand der schweren Eheverfehlung erfüllt. Beweise hierfür lassen sich daran festmachen, dass der Ehepartner kein Geld zur gemeinschaftlichen Haushaltsführung beisteuert oder arbeitsunwillig ist und gar kein Einkommen erzielt.

Beschimpfungen und Vernachlässigungen

Nicht jeder Streit zwischen den Eheleuten führt gleich zur Einreichung einer Scheidungsklage. Der Tatbestand kristallisiert sich dann heraus, wenn z.B. ordinäre Beschimpfungen in der Gegenwart einer Person gemacht werden, die nicht zum engeren Familienkreis gehört.

Verweigerung des ehelichen Beischlafs

In der Verweigerung des ehelichen Beischlafs ist keine schwere Eheverfehlung zu sehen, wenn dieses einmal oder hin und wieder vorkommt. Ist die Verweigerungshaltung des Ehepartners jedoch beharrlich und wird dafür nie ein Grund angeführt, kann der andere Ehepartner die Scheidungsklage beim Bezirksgericht einreichen.

Ein Scheidungsverfahren führt nur mit Beweisen zum Erfolg - Einen Detektiv beauftragen kann helfen!

Bevor der Ehepartner aufgrund des Verdachts einer Eheverfehlung einen Scheidungsantrag wegen Verschuldens einreicht, sollte er sich seiner Sache ganz sicher sein. Die angeführten Beweise sollten nicht nur aus bloßen Behauptungen und einzelnen Fotos bestehen. Unter Umständen würde der Scheidungsrichter hierin eine Fotomontage erkennen, die eigens für den Nachweis einer Eheverfehlung angefertigt wurde, die es nie gegeben hat.

Eine Beweisführung, die vor Gericht Bestand hat, kann von einem Detektiv erbracht werden. Sollte sich der Anfangsverdacht bestätigen, kann der Detektiv die notwendigen Beweise durch Observation und Überprüfen des anderen Ehepartners beschaffen. Der scheidungswillige Ehepartner kann mit diesen Beweisen das Scheidungsverfahren gestärkt angehen und seine Ansprüche auf Unterhaltszahlungen und Vermögensausgleich mit der Hilfe eines Scheidungsanwalts leichter durchsetzen.

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Beweise sammeln und sichern - einen Detektiv beauftragen

Wird ein Scheidungsantrag rechtzeitig beim Bezirksgericht eingereicht, wird das Scheidungsverfahren eingeleitet. Beiden Parteien wird die Möglichkeit gegeben, den Sachverhalt aus ihrer Sicht darzustellen. Das Gericht entscheidet, nachdem die Ehegatten gehört wurden.

Werden keine stichhaltigen Beweise beigebracht, bleibt dem Scheidungsrichter keine andere Wahl als nach Aktenlage zu entscheiden. Kann der scheidungswillige Partner den Vorwurf der Eheverfehlung mit Beweisen belegen, stärkt er hierdurch seine Position. Die Beweisführung sollte aber nicht aus haltlosen Behauptungen bestehen, die der angeklagte Partner ohne Mühen widerlegen kann. Zudem könnte bei dem Gericht der Eindruck entstehen, dass es getäuscht werden sollte.

Gerichtstaugliche Beweise lassen sich beschaffen, wenn der scheidungswillige Ehepartner einen Detektiv beauftragt, der prüft, ob sich der Anfangsverdacht bestätigt hat. Ein Detektiv nutzt die Möglichkeit, dass die Person, der er die Eheverfehlung nachweisen soll, nicht kennt. So fallen ihm die Überwachung und die Überprüfung der Person leichter als dem eigenen Ehepartner. Zudem beurteilt der Detektiv seine Beobachtungen und die Auskünfte, die er erhält, mit objektiver Sichtweise.

Um z.B. den Tatbestand des Ehebruchs nachzuweisen, folgt der Detektiv dem Ehepartner, den er observieren soll, wenn dieser sich zusammen mit einer anderen Person ein Hotelzimmer nimmt. Für den Beweis einer schweren Eheverfehlung muss in diesem Fall nicht der Ehebruch an sich bewiesen werden. Es reicht aus, wenn der Detektiv zuverlässig nachweisen kann, dass der Ehepartner und seine Geliebte die Nacht gemeinsam in diesem Hotelzimmer verbracht haben.

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Soll ein Verstoß gegen die Treuepflicht nachgewiesen werden, braucht kein Beischlaf zwischen dem schädigenden Ehepartner und der dritten Person vollzogen worden zu sein. Dem objektiven Blick des Detektivs bleibt es in diesem Fall überlassen, ob das gemeinsame Abendessen mit der Kollegin als harmloser Kontakt oder als schwere Eheverfehlung auszulegen ist.

Den Beweis für die Zufügung von körperlicher oder seelischer Gewalt kann der Detektiv erbringen, wenn er ein einziges Mal bezeugen kann, dass der schädigende Ehepartner seinen Auftraggeber geschlagen hat. Hat er von diesem Augenblick Fotos gemacht oder belegt er seine Darstellung durch Zeugenaussagen von unbeteiligten Personen, lässt sich der Beweis noch besser führen.

Der Nachweis für eine Beschimpfung lässt sich erbringen, wenn eine Person Zeuge dieser Beschimpfung wird, der nicht zum engeren Familienkreis zählt. Dieser Zeuge könnte auch ein Detektiv sein, der bei einem Besuch die Situation so geschickt lenkt, dass sie eskaliert.

Welche Ansprüche können bei einer Scheidung wegen Verschuldens geltend gemacht werden?

Soll ein Verstoß gegen die Treuepflicht nachgewiesen werden, braucht kein Beischlaf zwischen dem schädigenden Ehepartner und der dritten Person vollzogen worden zu sein. Dem objektiven Blick des Detektivs bleibt es in diesem Fall überlassen, ob das gemeinsame Abendessen mit der Kollegin als harmloser Kontakt oder als schwere Eheverfehlung auszulegen ist.

Den Beweis für die Zufügung von körperlicher oder seelischer Gewalt kann der Detektiv erbringen, wenn er ein einziges Mal bezeugen kann, dass der schädigende Ehepartner seinen Auftraggeber geschlagen hat. Hat er von diesem Augenblick Fotos gemacht oder belegt er seine Darstellung durch Zeugenaussagen von unbeteiligten Personen, lässt sich der Beweis noch besser führen.

Der Nachweis für eine Beschimpfung lässt sich erbringen, wenn eine Person Zeuge dieser Beschimpfung wird, der nicht zum engeren Familienkreis zählt. Dieser Zeuge könnte auch ein Detektiv sein, der bei einem Besuch die Situation so geschickt lenkt, dass sie eskaliert.

Wie ein Scheidungsanwalt mit den Beweisen von einem Detektiv helfen kann

Der Detektivbericht bildet für einen Scheidungsanwalt die Grundlage, um die Scheidung im Sinne seiner Mandanten durchzusetzen. Mit den Aussagen und Berichten, die der Detektiv von unabhängigen Personen (z.B. Hotelportier) erhalten hat, ist es dem Scheidungsanwalt möglich, eine Beweisführung aufzubauen, die das Gericht von der schweren Eheverfehlung des anderen Teils überzeugt.

“Wer nicht kämpft, hat schon verloren.”