Strittige Scheidung

in Österreich

Beabsichtigen Sie sich scheiden zu lassen?

Telefonische Rechtsberatung


1. Termin auswählen

2. Tarif auswählen

3. Beratung


Buchen Sie unseren Service der telefonischen Rechtsberatung durch Familienrechtsanwälte und lassen Sie sich persönlich von einem Rechtsanwalt beraten.

telefonische beratung anwalt scheidung

Jetzt buchen

Die strittige Scheidung im Überblick

Wird eine Ehe geschieden, haben die Ehepartner zwei Möglichkeiten. Sie können sich einvernehmlich trennen oder den Weg der strittigen Scheidung gehen.

Eine strittige Scheidung unterscheidet sich von einer einvernehmlichen Trennung in vielen Punkten. Sie läuft anders ab, dauert länger und ist mit höheren Kosten für beide Ehepartner verbunden.

Leitet ein Ehepartner die strittige Scheidung ein, indem er die Scheidungsklage einreicht, sollte ihm bewusst sein, dass eine einvernehmliche Trennung möglich ist, solange der Scheidungsbeschluss nicht rechtskräftig geworden ist. Mit der mündlichen Verkündigung des rechtskräftigen Scheidungsbeschlusses durch den Familienrichter ist die Ehe rechtskräftig geschieden. Die Entscheidung kann nicht mehr mit Rechtsmitteln angefochten werden.

Bevor ein Ehepartner den Weg der strittigen Scheidung wählt, sollte er prüfen, ob eventuell eine Mediation in Betracht kommt. Als Mediator tritt z.B. ein Familienrechtsanwalt auf, der sich die zusätzlichen Fachkenntnisse angeeignet hat. Der Vermittler steht beiden Ehepartnern zur Seite. Konflikte, die während der Trennungsphase auftreten können, lassen sich so möglicherweise doch noch einvernehmlich klären.
Fehlt die Bereitschaft zu einer einvernehmlichen Trennung oder zu einer Mediation, können für eine strittige Scheidung mehrere Gründe angegeben werden.

Langjährige Beziehungskrisen können oftmals in einer Ehetrennungen enden. Diese Trennung ist sehr oft kompliziert und kann sehr teuer werden. In Österreich wird diese Frage mitunter vom Ehe- und Scheidungsrecht beantwortet.

SCHEIDUNGSHILFE.AT ist für seine Kunden eine sehr gute Möglichkeit in dieser schwierigen Zeit die richtige Lösung zu finden.

Auch wenn von beiden Ehepartnern eine problemlose Scheidung angestrebt wird, kommt es sehr oft zu Streitigkeiten während der Vergleichsverhandlungen. Vor allem wenn es um die Themen

– Aufteilung des Ehevermögens,
– Sorgerechte der gemeinsamen Kinder
– Alimente
Ehegattenunterhalt sowie die pensionsrechtliche Stellung nach der Scheidung
– Eigentumswohnung und/oder Haus geht.

“Wer nicht kämpft, hat schon verloren.” – Scheidungshilfe.at unterstützt Sie bei Ihrer Scheidung – österreichweit.

Wo ist das Scheidungsrecht gesetzlich bei einer strittigen Scheidung verankert?

Im österreichischen Eherecht ist die Lebensgestaltung der Ehepartner geregelt. Dies beinhaltet das Wohnen in der ehelichen Gemeinschaft, die gegenseitige Treue, den Beistand und den respektvollen Umgang der Eheleute untereinander.

Die Scheidung wird in Österreich nicht durch die Bestimmungen des Eherechts geregelt. Die Grundlagen zur Scheidung finden sich im österreichischen Scheidungsrecht. Hier werden die unterschiedlichen Scheidungsvarianten und die Voraussetzungen geklärt. Außerdem enthält das österreichische Scheidungsrecht Vorgaben zum Ablauf der Scheidung und zu den Scheidungskosten.

strittige scheidung kosten

Welche Gründe rechtfertigen eine strittige Scheidung?

Lässt sich eine strittige Scheidung nicht mehr vermeiden, können drei Varianten unterschieden werden:

  • Scheidung wegen Verschulden
  • Die Auflösung der ehelichen Lebensgemeinschaft
  • Ein Ehepartner leidet unter Geistes- oder Infektionskrankheiten

Scheidung wegen Verschulden

Lässt sich der Scheidungswille des einen Ehepartners auf ein Verschulden des anderen Teils zurückführen, muss eine Eheverfehlung nachgewiesen werden, die zur Zerrüttung der ehelichen Gemeinschaft geführt hat. Aus einer Eheverfehlung lässt sich eine Handlung oder ein Unterlassen des einen Ehepartners ableiten, das in grober Weise gegen die eheliche Gemeinschaft mit dem anderen Partner verstößt. Die Eheverfehlung muss so schwerwiegend sein, dass der klagende Ehepartner keine Möglichkeit sieht, die Ehe aufrechtzuerhalten. Ist die Voraussetzung erfüllt, kann eine Scheidungsklage eingereicht werden.

Ein grober Verstoß ist der Ehebruch. Hierunter wird der vollzogene Beischlaf mit einer anderen Person verstanden. Kommt es zu anderen sexuellen Handlungen, liegt die Eheverfehlung in der Verletzung der Treuepflicht. Beide Sachverhalte müssen zur Zerrüttung der Ehe beigetragen haben, wenn der klagende Teil diese als Scheidungsgrund anführen möchte.

strittige scheidung

Eine schwerwiegende Eheverfehlung kann unterstellt werden, wenn ein Ehepartner dem anderen körperliche Gewalt und seelisches Leid zufügt. Um eine Eheverfehlung für das Zufügen körperlicher Gewalt zu rechtfertigen, reicht es, wenn die Situation einmal eskaliert. Soll das Zufügen von seelischem Leid als Eheverfehlung angeführt werden, muss es sich um wiederholte Beschimpfungen und Beleidigungen handeln, die in einer Art Psychoterror enden. Auch die gezielte Ausübung von psychischem Druck kann ausreichen, um eine Scheidungsklage einzureichen.

 

Zu den weiteren Eheverfehlungen zählen:

• Trunksucht oder Spielsucht
• Respektlosigkeit
• Aufhetzen der Kinder gegen den Ehepartner
• Abhören des anderen Ehepartners
• Beharrliches, grundloses Schweigen
• Kontaktunterbindung zu den nächsten Angehörigen
• Interesselosigkeit an den Interessen des Ehepartners
• Böswilliges Verlassen der ehelichen Gemeinschaft
• Verletzung der Unterhaltspflichten gegenüber dem Ehepartner und den Kindern
• Mangelnde Rücksichtnahme

Kontaktieren Sie uns unverbindlich und kostenlos

Wir kümmern uns gerne um Ihr Anliegen, egal ob es sich um Unterhalt, Einvernehmliche Scheidung, Sorgerecht oder Vermögensaufteilung geht.

Die Auflösung der ehelichen Lebensgemeinschaft

Eine strittige Scheidung ist auch dann möglich, wenn kein schuldhaftes Verhalten angeführt werden kann und der scheidungsunwillige Ehepartner einer einvernehmlichen Scheidung nicht zustimmt. In diesem Fall kann die Ehe nur geschieden werden, wenn der scheidungswillige Ehepartner die eheliche Lebensgemeinschaft durch Auszug auflöst. Wird dieser Weg gewählt, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

• Die Ehegemeinschaft darf seit mindestens drei Jahren nicht mehr bestehen.
• Es gibt keinen anderen Ausweg. Die Ehe ist so zerrüttet, dass sie nicht mehr fortgeführt werden kann.

Der scheidungswillige Ehepartner muss den Nachweis erbringen, dass die Voraussetzungen erfüllt sind. Insbesondere muss sichergestellt sein, dass die eheliche Gemeinschaft nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Kann die Zerrüttung der Ehe nicht nachgewiesen werden, ist das für die Scheidung zuständige Gericht berechtigt, die Scheidungsklage abzuweisen.

Ein Ehepartner leidet unter Geistes- oder Infektionskrankheiten

Kann der scheidungswillige Ehepartner dem anderen Teil Geisteskrankheiten oder ekelerregende Infektionskrankheiten vorwerfen, ist er berechtigt, eine Scheidungsklage einzureichen, wenn die Ehe zerrüttet ist.

Das Erlöschen des Rechts auf Einreichung der Scheidungsklage

Eine Scheidungsklage kann trotz schwerwiegender Eheverfehlung nicht zulässig sein, wenn das Scheidungsrecht des klagenden Ehepartners erloschen ist. Die Gründe für das Erlöschen sind insbesondere in den folgenden Punkten zu sehen:

Der schuldige Ehepartner bittet um Verzeihung

Ein Recht zur Einreichung der Klage wegen Verschuldens kann nicht mehr geltend gemacht werden, wenn der schuldige Ehepartner den anderen um Verzeihung bittet und dieser ihm verzeiht. Mit dieser Geste wird zum Ausdruck gebracht, dass beide Ehepartner die Ehe ohne Vorbehalt fortsetzen möchten.

Der schuldige Ehepartner macht eine entschuldbare Reaktionshandlung geltend

Kann der schuldige Ehepartner nachweisen, dass die Eheverfehlung auf eine entschuldbare Reaktionshandlung zurückzuführen ist, kann die Scheidungsklage des anderen Ehepartners abgewiesen werden. Entschuldbar ist die Reaktion, wenn sich der schuldige Ehepartner hierzu hatte verleiten lassen. Vorausgesetzt wird, dass die Reaktionshandlung in einem angemessenen Verhalten zu der Eheverfehlung steht.

Die Frist zur Einreichung der Klage ist abgelaufen

Das Recht zur Einreichung einer Scheidungsklage besteht in Österreich für maximal sechs Monate. Die Frist beginnt, sobald der Kläger den Scheidungsgrund kennt. Ist die Frist abgelaufen, wird das Bezirksgericht die Klage abweisen.

Strittige Scheidung - Wie wird ein Scheidungsverfahren in Österreich eingeleitet?

Wird einer der genannten Scheidungsgründe angeführt, kann der scheidungswillige Ehepartner bei dem für die Scheidung zuständigen Bezirksgericht Scheidungsklage einreichen.

Für die Einreichung der Klage muss der scheidungswillige Ehepartner die folgenden Dokumente beibringen:

• Nachweis über die Staatsbürgerschaft beider Ehegatten
• Heiratsurkunde und die Geburtsurkunden der Kinder, die aus der Ehe hervorgegangen sind, die geschieden werden soll
• Meldezettel und amtlichen Lichtbildausweis
• Urkunden (Grundbuchauszug, Mietvertrag) und andere Dokumente, aus denen das gemeinsame Vermögen der Ehepartner hervorgeht

Nach dem Eingang der Klage wird zunächst geprüft, ob die Möglichkeiten für eine einvernehmliche Scheidung ausgeschöpft sind. Ist keine andere Lösung sichtbar, wird das Gerichtsverfahren für eine strittige Scheidung eingeleitet. Hierzu wird der andere Ehepartner über die Scheidungsklage informiert und zu einer mündlichen Streitverhandlung geladen.

strittige scheidung anwalt

Wie läuft eine strittige Scheidung ab?

In der Gerichtsverhandlung über die strittige Scheidung wird nur über die Trennung der Ehepartner entschieden. Andere Entscheidungen – z.B. die Unterhaltspflichten, die Obsorge der Kinder oder Ansprüche auf eine gerechte Vermögensverteilung – müssen in weiteren Verfahren geklärt werden.

Zu dem Gerichtstermin über die strittige Scheidung müssen beide Ehepartner persönlich erscheinen. Bevor das Verfahren über die strittige Scheidung eröffnet wird, unternimmt der Familienrichter einen letzten Versuch für einen versöhnlichen Ausweg zwischen den zerstrittenen Ehepartnern. Die Vorschläge zu einer einvernehmlichen Trennung oder zu einer Mediation werden letztmalig vorgebracht. Gehen die Parteien auf die Beratung ein, wird der Prozess über das strittige Scheidungsverfahren an dieser Stelle unterbrochen. Das Verfahren wird erst fortgeführt, wenn zwischen den Ehepartnern doch keine Einigung über eine einvernehmliche Trennung erzielt werden kann.

Während des Verfahrens können beide Parteien ihre Gründe und Ansprüche vorbringen. Hierbei geht es insbesondere um die rechtlichen Folgen, die die Scheidung nach sich zieht.

Die gerichtliche Verhandlung über eine strittige Scheidung schließt der Familienrichter mit einem Urteil ab. Beiden Parteien steht das Recht zu, innerhalb von vier Wochen gegen die Entscheidung Berufung einzulegen. Wird diese Frist nicht genutzt, gilt das Scheidungsurteil als rechtskräftig. Möchte einer der Ehepartner eine neue Ehe eingehen, muss die zuständige Behörde Kenntnis von diesem Urteil bekommen.

Kann eine Scheidungsklage zurückgezogen werden?

Hat der Scheidungsbeschluss des Familiengerichts noch keine Rechtskraft erlangt, ist es dem scheidungswilligen Ehepartner jederzeit möglich, seine Meinung zu ändern und die Scheidungsklage zurückzuziehen. Dies gilt auch dann, wenn der Familienrichter den Scheidungsbeschluss schon gefällt hat. Wird die Klage innerhalb von vier Wochen nach dem Urteil zurückgezogen, bleibt der Scheidungsbeschluss ohne Wirkung.

Das Zurückziehen der Klage bedeutet, dass das gesamte Scheidungsverfahren aufgehoben wird. Das Verfahren über die strittige Scheidung ist hiermit beendet.

Welche Kosten verursacht eine strittige Scheidung?

Die strittige Scheidung in Österreich ist für beide Ehepartner mit einem höheren Kostenaufwand verbunden als eine einvernehmliche Trennung. Bei Einreichung der Klage muss der scheidungswillige Ehepartner mit einer Gebühr von 312 Euro rechnen. Kommt es zu einem Scheidungsvergleich, werden die Kosten von beiden Ehepartnern zu gleichen Teilen getragen. Für den Scheidungsvergleich fallen Kosten in Höhe von 293 Euro an.

Haben die Ehepartner gemeinsam in einem Haus gelebt, das ihnen gemeinsam gehört, stellt sich die Frage, ob die Liegenschaft an einen Ehepartner übertragen werden soll. Das österreichische Scheidungsrecht verlangt hierfür eine weitere Gebühr von 493 Euro.

Von der Zahlung der Gerichtsgebühren für eine strittige Scheidung kann eine Partei sich befreien lassen, wenn das Jahreseinkommen unter 13.912 Euro liegt. Als weitere Voraussetzung fordert das österreichische Scheidungsrecht, dass das restliche Vermögen den Betrag von 4.637 Euro nicht überschreitet. Alternativ zu einer Befreiung von den Gerichtsgebühren steht der Partei die Möglichkeit offen, für die Begleichung der Kosten Verfahrenshilfe zu beantragen.

Strittige Scheidung - Wie werden die Obsorge und der Kinderbeistand geregelt?

Das Obsorgerecht eines Kindes besteht während einer aufrechten Ehe und wenn die Eltern den Entschluss fassen, sich scheiden zu lassen. Insbesondere bei einer strittigen Ehe muss darauf geachtet werden, dass das Kindeswohl beachtet wird. Erzielen die strittigen Ehepartner keine Einigung, wie das Recht des Kindes umgesetzt werden kann, kann ein Kinderbeistand hinzugezogen werden.

 

strittige scheidung recht

 

 

Ein Kinderbeistand leistet vorrangig dann Unterstützung, wenn die Kinder das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Er trägt dafür Sorge, dass die Wünsche und Bedürfnisse des Kindes erfüllt werden. Er ist in dieser Situation nicht nur der erste Ansprechpartner der Kinder. Geht es darum, die Interessen der Kinder bei der gerichtlichen Verhandlung anzumelden, übernimmt der Kinderbeistand – in Absprache mit den Kindern – diese Aufgabe. Dabei hat der Kinderbeistand darauf zu achten, dass er seine Verpflichtung zur Verschwiegenheit wahrnimmt.

Für die Übernahme der Kosten des Kinderbeistands sind die Eltern gemeinsam verantwortlich. Die Höhe hängt nicht zuletzt von der Dauer des Verfahrens ab. Die Inanspruchnahme des Kinderbeistands ist in dem ersten halben Jahr kostenfrei. Danach fällt eine jährliche Gebühr von 290 Euro pro Elternteil an.

Was bedeutet ein Scheidungsvergleich?

Entschließen sich die Eheleute dazu, sich im Einvernehmen zu trennen, können sie mit der Unterstützung eines Familienrechtsanwalts einen Scheidungsvergleich anstreben. Der Scheidungsvergleich ist eine Trennungsvereinbarung, die von beiden Seiten akzeptiert werden muss. Dies ist die kostengünstigste Alternative für eine Scheidung in Österreich. Mit dem Scheidungsvergleich sind die folgenden Vorteile verbunden:

  • Ein Scheidungsvergleich braucht weniger Zeit und spart Kosten
  • Die Scheidungsvereinbarung ist die beste Voraussetzung für eine einvernehmliche Trennung.

Strittige Scheidung - Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es sonst noch?

Erkennt ein Ehepartner sein Verschulden am Scheitern der Ehe auch vor Gericht nicht an oder ist eine einvernehmliche Scheidung nicht möglich, kann das Gericht das Verfahren durch eine pakierte Scheidung beenden. In diesem Fall gestehen die Eheleute sich ein, dass sie beide Schuld an der Zerrüttung der Ehe haben. Hiermit verzichten beide Parteien auf das Recht, vom anderen Teil Unterhalt zu verlangen. Der Vorteil besteht auch darin, dass das gerichtliche Verfahren abgekürzt werden kann.

strittige scheidung alternativen

Welche Unterstützung bietet ein kompetenter Familienrechtsanwalt?

Steht eine strittige Scheidung bevor, sollte ein kompetenter Familienrechtsanwalt hinzugezogen werden. Der Familienrechtsanwalt ist zunächst darum bemüht, eine außergerichtliche Einigung herbeizuführen. Für beide Parteien besteht der Vorteil darin, die hohen Gerichtsgebühren zu vermeiden. Mit der außergerichtlichen Einigung werden die Ziele einer einvernehmlichen Trennung verfolgt. Diese kann z.B. auch durch eine Mediation erarbeitet werden. Kommt eine einvernehmliche Trennung nicht in Betracht, steht der Familienrechtsanwalt seinem Mandanten bei Einreichung der Klage und während der Gerichtsverhandlung über die strittige Scheidung mit Kompetenz und Engagement zur Seite. Der Anwalt trägt in dem Verfahren Sorge dafür, dass Ansprüche auf Unterhalt und Vermögensausgleich durchgesetzt werden.

FAQ

SCHEIDUNGSHILFE.AT finanziert Ihren spezialisierten Rechtsanwalt und Ihr gesamtes Ehe- und Unterhaltsverfahren. Sie können dadurch risikolos Ihr Eheauflösungsverfahren führen.

Wenn Sie am Ende Ihrer Leidensfähigkeit sind, kein finanzielles Risiko eingehen möchten und die Hilfe eines starken Partners in dieser schwierigen Zeit benötigen, dann kontaktieren Sie uns jetzt unverbindlich. 

Aufgrund unsere Fachexpertise können wir Ihren Fall von jeder Seite juristisch beleuchten und Ihnen und Ihrer Rechtsvertretung bestmögliche Unterstützung bieten. SCHEIDUGNSHILFE.AT ist von österreichischen Investoren gegründet, mit dem Ziel kostenintensive, schwierige wie auch unkomplizierte Sachverhalte einfach schnell und risikolos zu lösen.

Nach Prüfung Ihres Falle entscheidet SCHEIDUNGSHILFE.AT ob wir ihren Scheidnungsantrag und sowie die gesamten Kosten Ihrer Scheidung finanzieren.

Nutzen Sie die Vorteile von SCHEIDUNGSHILFE.AT und lassen Sie Ihr Scheidungsverfahren von einem unserer spezialiserten Rechtsexperten (Scheidungsanwälte) abwickeln. Nur ein Profi kann Ihnen bestmögliche Hilfe bieten.
Fragen Sie uns an ob wir Ihr Scheidungsverfahren finanzieren.

Bei der einvernehmlichen Scheidung wird das Scheidungsverfahren von beiden Ehepartnern gemeinsam eingeleitet. 

Voraussetzung: Die einvernehmliche Scheidung ist möglich wenn Sie seit mindestens sechs Monaten in keiner Lebensgemeinschaft mehr zu Ihrem Partner stehen.

Der Unterschied zu einem streitigen Scheidungsverfahren liegt auf der Hand: Die Einigkeit. Während bei streitigen Prozessen Ungereimtheiten und Rosenkriege auf der Tagesordnung stehen, stehen sich hier die Partner vor dem Gericht nicht als Gegner gegenüber.

Selbst bei einer einvernehmlichen Trennung, bei der sich die Parteien über Angelegenheiten wie Obsorge, Unterhaltspflicht, Ehegattenunterhalt und Alimente einig sind, empfehlen wir Ihnen, sich von einem Experten für Familien- und Scheidungsrecht beraten zu lassen. Nur so können Sie sicherstellen, dass Sie sich über sämtliche Konsequenzen aufgeklärt wurden.


Zu den ehelichen Ersparnissen gehört alles, was während der Ehe angespart wurde und in Wertanlagen, die üblicherweise zur Verwertung bestimmt sind, gebunden ist. Dazu gehören also Kontoguthaben, Wertpapierdepots, Kunstgegenstände etc. Der Begriff der ehelichen Ersparnisse ist sehr weit.

Die Bewertung erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt der Auflösung der ehelichen Gemeinschaft, unter Umständen kann ein Wertzuwachs bis zur Auflösung der Ehe aber mitberücksichtigt werden.

Die Aufteilung der Ersparnisse hat nach dem Gesetz nach Billigkeit zu erfolgen, die Praxis teilt zumeist je hälftig, da auch Konsumverzicht bzw. Haushaltsführung als Beitrag zum Erwerb des Vermögens gewertet werden.

Zu den ehelichen Ersparnissen gehört alles, was während der Ehe angespart wurde und in Wertanlagen, die üblicherweise zur Verwertung bestimmt sind, gebunden ist. Dazu gehören also Kontoguthaben, Wertpapierdepots, Kunstgegenstände etc. Der Begriff der ehelichen Ersparnisse ist sehr weit.

Die Bewertung erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt der Auflösung der ehelichen Gemeinschaft, unter Umständen kann ein Wertzuwachs bis zur Auflösung der Ehe aber mitberücksichtigt werden.

Die Aufteilung der Ersparnisse hat nach dem Gesetz nach Billigkeit zu erfolgen, die Praxis teilt zumeist je hälftig, da auch Konsumverzicht bzw. Haushaltsführung als Beitrag zum Erwerb des Vermögens gewertet werden.

Eine schwere Eheverfehlung kann nach der Rechtssprechung jedes Verhalten sein, dass dem anderen Ehepartner die Fortsetzung der Ehe unerträglich gemacht wird.

Scheidungsgründe sind beispielsweise:

  • Ehebruch
  • körperliche Misshandlung
  • schwere Kränkungen und Psychoterror
  • andauerndes liebloses und feindseliges Verhalten oder beharrliches Schweigen
  • grundlose Verweigerung des Geschlechtsverkehrs
  • übermäßige geschlechtliche Anforderungen an den Ehepartner
  • Aussperren aus der Wohnung oder dem gemeinsamen Schlafzimmer
  • unbegründeter Auszug aus der gemeinsamen Wohnung (böswilliges Verlassen)
  • Verletzung der Unterhaltspflicht
  • grundlose Eifersucht
  • Zanksucht, Hysterie
  • Vernachlässigung der Haushaltsführung
  • Verletzung der Pflicht zur gemeinsamen Haushaltsführung, wenn beide Ehegatten berufstätig sind
  • Verletzungen des Einvernehmlichkeitsgebots, wie heimliche Abhebungen vom Konto, heimliche größere Investitionen, Verschweigen des Einkommens oder der Ersparnisse, heimlicher Schwangerschaftsabbruch …
  • Verletzungen der Pflicht zur anständigen Begegnung, wie Alkoholismus, liebloses und feindseliges Verhalten gegenüber dem Partner, Ausgrenzung des Partners von den Freizeitaktivitäten …
  • Anzeige des Ehepartners beim Finanzamt
  • Aussperren aus der Wohnung oder dem gemeinsamen Schlafzimmer

Aus zahlreichen Fällen wissen wir, dass bestimmt Angelegenheiten wie etwa Unterhaltsfragen (z.B. Unterhaltspflicht und Ehegattenunterhalt), die pensionsrechtliche Stellung nach der Scheidung, Aufteilungsansprüche (betreffend die Ehewohnung, Schulden und Vermögen usw. ) einer kompetenten Rechtsberatung mit Ihrem Rechtsbestand bedürfen. Dazu empfehlen wir die professionelle Beratung und Abwicklung durcheinen erfahrenen Profi.

SCHEIDUNGSHILFE.AT übernimmt die Finanzierung Ihrer Rechtsberatungskosten. Fragen Sie uns jetzt an ob wir Ihr Scheidungs- und Unterhaltsverfahren finanzieren.

Gibt es keinen Ehevertrag richten sich die Kosten des Verfahren nach dem bemessenen Streitwert. Eine vorsichtige Aussage zu treffen wäre unseriös weshalb wir davon Abstand nehmen müssen. Jedenfalls muss jeder Ehepartner die Kosten des Prozesses zunächst selber tragen. Die üblichen Stundensätze eines Rechtsvertreters in Österreich liegen bei mehreren hundert Euros. Zudem wird sehr häufig ein Honorarvorschuss verlangt. Das heißt Sie müssen oft mehrere tausend Euro bezahlen, bevor Sie geschieden sind. Wer endgültig für die Kosten aufkommen muss, richtet sich nach dem Ausgang des Prozesses. Trägt ein Partner die alleinige Schuld, muss dieser die gesamten Kosten übernehmen.


Ihr Vorteil und Nutzen von SCHEIDUNGSHILFE.AT: Sie brauchen sich über die Kosten Ihres Verfahrens keine Gedanken zu machen. Wir sind Ihr starker finanzieller Partner.

“Wer nicht kämpft, hat schon verloren.”